Anders besonders: Die Turn-EM 2021 in Basel

10 Mai 2021

Eine Europameisterschaft ohne Zuschauer? Das klingt erstmal sehr nüchtern.
Aber die Organisatoren der Turn-EM in Basel, die von 21. - 25. April ausgetragen wurde, haben gezeigt, dass sie trotz der widrigen Umstände tolle Meisterschaften auf die Beine stellen konnten.

Neben den Turngeräten machten sich auch die SPIETH Servicetechniker auf den Weg in die Schweiz. Dies natürlich unter Einhaltung aller Reiserichtlinien und den hohen Eintrittskriterien in die „EM-Bubble“- dem ausgeklügelten Hygienekonzept der Meisterschaften. Somit stand vor Abreise zunächst der offizielle PCR Test an. Der Gesundheitsstatus vor Ort wurde dann unter anderem mit regelmäßigen Testungen in der Arena, Temperaturmessungen und natürlich Arbeit mit Abstand und medizinischer/ FFP2 Maske beibehalten. Bevor die Wettkämpfe starteten, war das SPIETH Technikerteam mit sechs Mann bereits tagelang vor Ort und entlud insgesamt 18 LKWs mit 42 Geräten, die dann in der Wettkampfarena, der Warmup Hall und den Trainingshallen aufgebaut wurden.

Mehr als 300 Matten wurden mit Hilfe von 30 Helferinnen und Helfern in den Hallen verlegt. Kleiner Funfact: Würde man übrigens alle Matten übereinanderstapeln, wäre dieser Mattenturm so hoch wie die Elisabethenkirche in Basel.

Die Athleten und Athletinnen haben tolle Wettkämpfe gezeigt und wurden über große Bildschirme von Zuschauerinnen aus aller Welt angefeuert. Es war für viele die erste Gelegenheit sich nach einer langen wettkampffreien Zeit wieder präsentieren zu können.

Das deutsche Team hat sich ganz besonders über die Silbermedaille für Andreas Toba am Reck, sowie die Bronzemedaille für Lukas Dauser am Männerbarren gefreut. Aber auch Elisabeth Seitz und Kim Bui haben einen tollen Mehrkampf geturnt (Platz 5 und 7). Kim Bui hat noch dazu ein klasse Bodenfinale mit Rang 6 geturnt. Elisabeth Seitz konnte ihre Favoritenrolle im Stufenbarrenfinale leider nach einem Sturz nicht ausspielen und beendete mit Platz 7. Felix Remuta und Lukas Dauser haben sich zudem ebenfalls für das Mehrkampffinale qualifiziert. Kamen leider nach einigen Patzern "nur" auf Platz 17 und 22.

Auch wenn SPIETH Gymnastics schon unzählige Male Ausstatter von großen Events war, ist es doch immer wieder etwas Besonderes. Und dieses Mal, durch die Corona-Pandemie, einfach etwas "anders besonders" und wir haben uns gefreut ein Teil davon sein zu dürfen!